Freya & Jürgen Blösl

Rom im Herbst

Samstag, 07.09.02 Engelsburg und Kirchenmarathon

Engelsburgauf der EngelsbrückeUnser letzter Tag und wir haben noch soviel Programm übrig. Wir fahren zum Vatikan und laufen von dort direkt in Richtung Engelsburg. Vor der Engelsbrücke stehen wieder als Gladiatoren verkleidete Römer, die auf, vorzugsweise japanische, Touristen warten um sich mit diesen ablichten zu lassen.

Die Engelsburg erlaubt immer wieder nette Blicke auf die Stadt. Aber auch innen bietet diese ehemalige Begräbnisstätte und Fluchtburg der Päpste einiges. Das Zimmer mit der Schatztruhe und der "Portokasse" finden wir beide klasse.

Wir überqueren den Tiber an der Engelsbrücke und laufen in Richtung Spanische Treppe. Die Kirche oberhalb derselben hat geöffnet und so ein bisschen kirchensatt wie wir sind, entrutscht Jürgen ein "ganz nett".

Palazzo ZuccariEigentlich suchen wir hier in der Nähe den Eingang vom Palazzo Zuccari, dessen Straßenseite wie ein Gesicht aussehen soll und dessen Eingang einem großen Mund entspricht. Leider ist direkt davor eine Baustelle und das Ganze teilweise eingerüstet.

Anschließend wollen wir noch die letzte der vier Magistralkirchen in der Nähe vom Bahnhof Termini ansehen, sowie die 1. Jesuitenkirche. Vielleicht auch noch mal zur Via Appia. Die Hadriansvilla und die Diokletiansthermen sowie einen Rundgang durch Trastevere hat Freya schon abgeschrieben.

in Santa Maria MaggioreSanta Maria Maggiore ist wunderschön. Besonders beeindruckend die Kapelle, in die man vom rechten Seitenschiff aus kommt. Auch der verzückt blickende Marmorpapst gefällt uns sehr.

Wir gehen dann doch nicht zur Via Appia sondern zur Kirche Il Gesu, die aber erst wieder ab 16.30 Uhr öffnet. Wir nutzen die Zeit, um endlich mal wieder einen McD aufzusuchen. Danach aber zurück zu Il Gesu und dort mag Freya am liebsten die Barockdecke, in der die Engel in den Wolken sich direkt aus dem Gold des Kirchenschiffes zu erheben scheinen.

Da sich in der Nähe auch noch die Kirche San Andrea della Calle befindet, wo Verdi seine Tosca uraufgeführt hat, gehen wir natürlich auch noch dorthin.

Ihre Füße fühlt Freya schon lange nicht mehr und sie ist sicher, dass ihre Alpenüberquerung nur halb so anstrengend war wie die letzten Tage, wo sie immer hinter ihrem Mann hergelaufen ist.

KoloseumWir essen noch mal in der Trattoria in der Nähe des Kolosseum zu Abend und sind dann auch ziemlich früh im Bett da wir am nächsten Tag früh mit dem kostenlosen Hotelshuttle zum Flughafen wollen.

Natürlich war diese Woche wirklich anstrengend und in Anbetracht der Tatsache, dass wir in der darauf folgenden Woche umgezogen sind, vielleicht auch nicht so vernünftig - doch wir haben jeden Tag genossen.

im Petersdom

   

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© Jürgen & Freya Blösl, 2002-2010
    letzte Überarbeitung: 15.01.2010

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