Freya & Jürgen Blösl

Reisebericht Indien / Nepal
1998

10. Es geht wieder nach Hause

Montag, 12.10.98

Wir schlafen aus und packen. Anschließend gehen wir noch ein bißchen einkaufen. Die letzten Rupees müssen unter das Volk gebracht werden. Freya ist immer noch ein wenig magen- und darmempfindlich und packt daher Toilettenpapier portionsweise in ihre Hosentasche. Das ist schon von Vorteil, wenn fast jede Toilette ohne Papier ist!

Um 15.00 Uhr steht der Bus bereit und da er nicht vor das Hotel fahren kann, wird unser Gepäck kurzerhand mit zwei Fahrradrikschas dorthin transportiert. Der Abflug nach Delhi verläuft auch planmäßig und wir beobachten mal wieder Maria, wie sie sich dreist und geschickt vordrängelt. Wir haben einen wunderschönen Blick auf einen Mount Everest in der Abendsonne und nehmen Abschied von Nepal.

Als wir nach etwa einer Stunde in Delhi ankommen, werden wir schon von der dortigen Agentur erwartet und in das Hotel gebracht in dem wir unsere letzte Nacht vor dem Abflug verbringen sollen. Die meisten fangen an herum zu motzen, als die Fahrt zum Hotel vierzig Minuten dauert. Als dann das Hotel nur in der Ankunftshalle schön, darüber aber im Umbau ist, wundern wir uns nicht mehr über Djoser's Organisation. Wahrscheinlich war das Hotel 5 DM billiger.

Dienstag, 13.10.98

Um 1/2 Fünf klingelt der Wecker. Duschen entfällt, weil auch diese dringend renoviert werden müßte. Schlafen war auch nicht richtig möglich, weil die Klimaanlage zu laut und nicht abschaltbar, und der Geruch nach Desinfektionsmittel geradezu durchdringend war.

Wir fahren um 1/2 sechs ab, sind dann auch wie gewünscht drei Stunden vor Abflug im Terminal. Wie wir feststellen müssen, ist es auch notwendig.

Wir fliegen pünktlich los und haben gutes Wetter bis etwa Mitte Türkei. Wir landen gegen 17.00 Uhr in Paris. Es ist bestimmt unsere allerbeste Landung überhaupt. So butterweich ist noch keiner runter gekommen.

In Paris müssen wir wieder quer durch den Flughafen. Erst auschecken und dann eine gute Viertelstunde strammen Fußmarsch und wieder einchecken. Glücklicherweise sind unsere Koffer durchgecheckt und wir müssen uns nicht darum kümmern. Es geht dann auch gleich weiter und unser Flug führt uns durch weiches milchiges Weiß bis Frankfurt.

   

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© Jürgen & Freya Blösl, 1998-2012
    letzte Überarbeitung: 15.06.2012

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