Freya & Jürgen Blösl

Souvlaki, Saganaki & Co -
Griechenland September 2009

Flug nach ?

Nachdem wir gestern die Koffer gepackt haben, ist das heute Morgen ja fast ein Heimspiel. Okay, wir sind ja urlaubserprobt aber der an-
visierte Badeurlaub stellt schon gewisse andere Anforderungen und
so sind am Ende die Koffer schwerer als sonst.

Wir kommen rechtzeitig los und sind dann auch wirklich früh in München am Flughafen. Kein eingeplanter Stau, keine Verkehrs-
probleme haben unsere Fahrt gestört. Am Check In aber kommt's: "Haben Sie nur Ihren Personalausweis dabei?" wird Freya von der netten Dame am Schalter gefragt. "Sie wissen, dass der seit April abgelaufen ist?" Nein, das weiß Freya natürlich nicht und im April hatte sie noch ganz andere Probleme. Gut, die Frau schaut nach und teilt uns dann mit, dass man auch mit einem erst kürzlich abge-
laufenen Personalausweis nach Griechenland einreisen kann. Puh. Hoffentlich will den nicht noch einer sehen ...

Unser Flug geht um 11:50 mit Air Berlin und da wir reichlich Zeit haben und es wahrscheinlich nichts Vernünftiges geben wird, essen wir erst mal was. Bis auf den Lacher, den der Flugkapitän mit "Herzlich willkommen auf dem Flug nach (lange, lange Pause) Griechenland." hervorruft, gibt es hier nichts zu erwähnen.

Wir werden mit einem Taxi vom Militärflughafen Préveza abgeholt. Der Fahrer spricht ein bisschen englisch und setzt uns dann in Ammoudia ab. Ja, und das ist 17 Kilometer von Parga entfernt. Hier hat wohl bei der Familie Blösl intern eine kleine Verwechslung stattgefunden zwischen den Spiros Appartements in Parga und dem Spiros Hotel in Ammoudia.

Zum Abendessen möchte Freya griechische Musik und keinen englischen oder amerikanischen Pop. Also zieht sie ihr Emelie-Erdbeer-Kleid an und gemeinsam laufen wir in Richtung des Flusses Acheron, der hier bei Ammoudia ins Meer mündet. Am Flussufer liegt ein Lokal am anderen und wir sind mit 8:00 Uhr eher früh dran. Unsere Entscheidung fällt willkürlich, wahrscheinlich wegen der Lokalkatzen. Das Lokal heißt Archipelagos, die Besitzerin spricht deutsch und ist sehr freundlich. Im Laufe des Urlaubs werden wir hier noch öfters einkehren.

Wir starten mit dem Urlaubsspiel – Übersetzen von Satzfetzen. Bei den Italienern am Nebentisch hört Freya Pesce / Calamares / Carne oder war das Kanis? Sie bastelt daraus die Übersetzung, dass die Frau Fisch oder Kalamares essen möchte und wenn es das nicht gibt, dann eben Fleisch. Hund kann sie doch nicht wollen, oder? Jürgens Über-
setzung ist witziger: Die Frau möchte Fisch oder Calamares aber nur, wenn der Hund sie nicht abgeleckt hat. Sonst möchte sie Fleisch ...

Das Essen ist ganz okay. Grillkäse, gebratene Paprikaschoten, griechischer Salat, Mousaka und Bifteki. Zwei Ouzo aufs Haus gibt es hinterher. Dann geht es zurück zum Hotel. Wir Schlaffis wollen uns früh ablegen.

   

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© Jürgen & Freya Blösl, 2009-2012
    letzte Überarbeitung: 15.06.2012

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