Freya & Jürgen Blösl

Souvlaki, Saganaki & Co -
Griechenland September 2009

Ruhige Tage in Ammoudia und Parga

Wir schlafen hier gut. Die Matratzen sind angenehm und das Doppel- und Einzelbett im Zimmer kommt uns derzeit auch entgegen, da Freya sich nachts im Bett dreht wie ein Hund, bis er seinen Platz gefunden hat.

Das Wetter hier ist wechselhaft. Manchmal ist es am Morgen grau in grau. Es donnert und rumpelt und am Horizont sind Blitze zu er-
kennen. Meist hat sich das aber kurz nach dem Frühstück wieder in einen schönen Sommertag aufgelöst.

AmmoudiaDas Wasser ist herrlich, durchsichtig und türkis – nicht zu kalt und nicht zu warm – wunderbar. Freya verbringt in den ersten Tagen die Zeit von 11-12 am und im Meer. Dann geht sie wieder zu Jürgen in den Schatten. Die heißeste Zeit des Tages verbringen wir dann faul im Zimmer aber zum Mittag- und Abendessen gehen wir meist in Richtung Fluß in den Ort und probieren das eine oder andere Restaurant aus.

Die Devise "erholsamer Urlaub" ging zwar von Freya aus – aber was kann sie denn dafür, dass sie sich eher langweilt als erholt? Spiros, unser Wirt hatte uns gleich am ersten Tag einen Transfer nach Parga angeboten – und darum bitten wir ihn nach einigen Tagen gleich nach dem Frühstück. Er bringt uns direkt zu unserem Reisebüro, wo wir freundlich empfangen werden Pargaund wo Jürgen ab morgen Abend für eine Woche ein Auto mietet.

In Parga laufen wir an der Uferpromenade entlang und gehen schließlich durch die kleinen, engen Gassen den Berg hinauf. Kreuz und quer, immer da lang, wo es uns am schönsten erscheint. Obwohl die Haupturlaubszeit August ist, herrscht doch noch ein ziemlicher Betrieb in den Gassen. Überall werden Lederwaren, Klamotten und andere Kleinigkeiten verkauft. In Ammoudia ist es da doch deutlich ruhiger.

Burgruine PargaOlivenhaine PargaWir laufen zum und durch das venezianische Castle, erkunden die Ruine und trinken schließlich in dem schönen Cafe hier einen Eis-
kaffée. Anschließend essen wir in einem der zahlreichen Lokale auf dem Hügel zu Mittag und laufen runter zum Valtos Beach, dem schöneren Strand von Parga. Von hier aus ist Freya vor sechzehn Jahren durch die Olivenhaine nach Anthoussa und schließlich zum Ali Pasha Castle gelaufen. Na ja, heute sind wir nur bis Anthoussa gekommen und das auch irgendwie nicht auf dem gleichen Weg. Trotzdem war es eine schöne Wanderung und wir haben sie genossen. In Anthoussa gönnen wir uns beide ein Bier in einem Lokal mit einem bestimmt zwanzig Meter langen, mit vielen dicken Weintraubenbüscheln behangenen Weinstock. Dann steigen wir wieder nach Parga ab wo wir Geld holen und eine Kirche be-
sichtigen.

Leider gibt es an diesem Abend keine Autoüberführung nach Ammoudia und so fahren wir mit der Taxe zurück. Jürgen geniest die Fahrt. Er unterhält sich mit dem englisch sprachigen Fahrer über "griechische Fußballer" und griechischen Fußball. Freya kann da nur hinten sitzen und staunen. Bei der Anfahrt nach Ammoudia sehen wir einen Mann im langsam fahrenden Auto, der ein Pferd an der Leine hält und es galoppieren lässt ...

   

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© Jürgen & Freya Blösl, 2009-2010
    letzte Überarbeitung: 15.01.2010

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