Morpho, Morpho -
Costa Rica und Panama 2006
Wir frühstücken ein letztes Mal bei Musmanni und dann werden wir zum Flughafen gefahren und um 17:30 Uhr Ortszeit landen wir in Orlando. Hier stellt uns der Officer nette Fragen: "Ob das unser 1. Aufenthalt in Costa Rica war?" "Ja" "Ob wir auf einer Farm waren?" "Nein". "Ob wir Kontakt zu Tieren hatten?" Freya guckt kurz auf ihre Mückenstich übersäten Arme. "Nein". Dann den Finger links auflegen, den Finger rechts auflegen, in die Kamera gucken.
Ja und dann kommen dieselben Fragen noch mal und hinterher gucken wir uns an und sind uns einig, dass da wohl die Platte gehängt hat.
Im Flieger von Martinair sitzen wir wieder auf den Plätzen mit der Beinfreiheit. Leider sitzt Freya in der Mitte und hat weder links noch rechts wirklich die Möglichkeit ihren Arm auf die Lehne zu legen. Das Essen schmeckt auch wieder nicht, ihr Steißbein schmerzt und dann bekommt Freya eine kurze, aber umso heftigere Krise. Warum räumen die denn nicht das Tablett ab? Wie soll sie jetzt sitzen? Naja sie stehen halt lieber bei den Toiletten und halten Schwätzchen. Nach zweimaligem Nachfragen steht sie auf und bringt Jürgens und ihr Tablett nach hinten. Die Mädels und Jungs von Martinair sind zwar sehr nett, der Service und der Platz sind aber trotzdem so, dass wir diese Airline in Zukunft meiden wollen.
Costa Rica im November: Da ist Regenzeit. Nicht dass dies wirklich schlimm wäre, Reiseveranstalter und -führer behaupten halt nur etwas anderes. Auch die Erwartung, dass es wenn, dann nur mal Nachmittags regnet wird enttäuscht. Wer den Regen weitgehend meiden will, muss also im Februar / März vereisen. Auch der April soll noch weitgehend trocken sein.
Den Ausflug in den Norden Panamas kann man sich unserer Meinung nach schenken. Die Zeit wäre in Costa Rica besser genutzt. So bleibt nur ein bisschen Schnorcheln und viel Fahrerei. Da wir wohl nicht die einzigen sind, die dies in den Fragebogen schreiben, bleibt abzuwarten ob Djoser dies irgendwann mal ändert.
Spanischkenntnisse helfen zwar, aber in den Touristengebieten kommt man mit Englisch sehr weit. Und wenn nicht gibt es ja auch noch Hände und Füße
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Zum Thema Sicherheit: Wir waren nie in einer auch nur irgendwie brenzlichen Situation. Trotzdem, man ist in Mittelamerika und ein ungutes Gefühl ist immer mit dabei. Gerade auch, weil man immer wieder daran erinnert wird. Sei es durch den Reiseleiter, sei es weil man aus anderer Quelle von den neuesten Überfällen auf Touristen hört.
Und das Land selbst? Costa Rica: Das sind seine Tiere und die schönen Naturparks. Wer Städte oder gar kulturelle Highlights sucht ist hier am falschen Platz. Für die Tierfans aber ist Costa Rica ein "Muss".
© Jürgen & Freya Blösl, 2006-2011
letzte Überarbeitung: 10.06.2011
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